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Initiative zur Förderung ganzheitlicher Bildungssysteme/Bildungsprozesse


Warum ist ganzheitliche Bildung so wichtig? 

Was läuft falsch ?


Dr. Arnold Toynbee (1889-1975)

Historiker des 20. Jahrhunderts: 


„Im Durchschnitt hat sich das Niveau der moralischen Handlungen der Menschheit bis heute nicht gebessert. Die Menschheit hat sich moralisch nicht entwickelt. Demzufolge gibt es gar kein Argument, aus dem hervorgeht, dass die sogenannte zivilisierte Gesellschaft in rein moralischer Hinsicht besser dasteht als eine sogenannte primitive Gesellschaft. Es ist äußerst offenkundig, daß die Menschheit jetzt nach einem Weg suchen muß, um als eine große einheitliche Familie zusammenleben zu können. Denn unter den heutigen Gegebenheiten - atomare Energie dient militärischen Zwecken, Entfernungen werden immer kürzer - gibt es keinen anderen Weg als den, der die Menschheit daran hindert, ihren eigenen Massensuizid herbeizuführen.“

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Bildungsprozesse (Erziehung, Allgemeinbildung, Fachbildung, emotionale Bildung, gesellschaftliches Umfeld, ....) - sofern keine Anomalie vorhanden ist - bestimmen die  Denkstruktur eines Menschen > diese Denkstruktur bestimmt wiederum meist maßgeblich sein Handeln.

Sehen wir aber unser (globales) Handeln > zunehmende > Umweltzerstörung, krankhaft hörige Gefolgschaften, Krieg, Terror, Hass, maßloser Konkurrenzkampf, Gewaltzunahme, maßlose Profitgier/Gier nach immer mehr, Lohndumping, Missbrauch der Macht, übersteigerter Wunsch nach Anerkennung durch mangelhafte Selbstwertgefühle,  zunehmender Egoismus, Hunger, Völkermorde, fehlende Empathie, maßlose Verschwendung der Bodenschätze, maßloses abfischen der Meere, Mobbing, etc., muss man sich zwangsläufig hinterfragen, was mit unseren Bildungsprozessen / Bildungssystemen (global) falsch läuft.



Beispiel > Achtung Satire:
Der Geschäftsführer einer Fischereiflotte in einer Weihnachtsansprache zum Jahresrückblick an die Firmenmitarbeiter: "Durch neue fortgeschrittene Fangtechniken konnten wir trotz fast leergefischter Meere - WIR ALLE wissen um dieses Problem - unsere Produktion steigern und somit zu einem allgemeinen Wirtschaftswachstum beitragen. Dies geschieht alles zum Wohle unserer Mitarbeiter und deren Familien.  Damit fördern wir letztendlich auch das Wohl unserer Kinder im Hinblick auf ... " > Stehender Applaus der Firmenmitarbeiter.

Ist es wirklich nur Satire? 

ODER ist es ein immer wieder zu beobachtender realer Vorgang mit einseitigen Denkstrukturen, der auf viele gesellschaftliche Konstellationen übertragbar ist. Finden solche unbewusst opportunen Verhaltensweisen von Menschen, welche ja auch für die Bejahung einer Entscheidung stehen, nicht alltäglich statt? Sind bspw. bei staatstragenden parlamentarischen Entscheidungen die Mitglieder der Fraktionen nicht Gruppenzwängen unterworfen, die sie aufgrund eigener opportuner Interessen - wiederum gebildet durch Bildungsprozesse - einfach nur verdrängen? Ähnliche Vorgänge sind auf viele ideologische Gruppierungen übertragbar - auch auf Religionsgruppen.

Viele Menschen werden aufgrund solcher Vorgänge zu Täter bzw. Mittäter ohne es selbst bewusst wahr zu nehmen. Grotesker Weise beklatschen sie sogar oft auch noch ihren eigenen Absturz/Untergang oder den ihrer Kinder/Kindeskinder. (siehe obige Satire)

Realitätsbeispiele:

21.06.2011 Weltmeere steuern auf Kollaps zu
30.08.2010  Zocker spekulieren an der Agrarbörse die Armen in den Hunger.


These zu menschlichen Verhaltensweisen:

  • Der Mensch ist ein Sozialwesen, welches mehr oder weniger auf strukturierte Abläufe (Regeln) und Führungspersonen (sogenannte Alphatiere) angewiesen ist.

  • Von der Natur ist es wahrscheinlich so eingerichtet, dass die meisten Menschen dazu neigen, sich mehr oder weniger unbewusst (wünschen?) sich einer Führung unterzuordnen. Wäre dem nicht so, würden wir uns als Individuen laufend bekriegen. Umweltschutz und soziales Miteinander wäre allein schon im Ansatz nicht möglich.

  • Der Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er ein hochsensibles Gefühlswesen ist und von seinen Gefühlen und oft (hauptsächlich in jungen Jahren) in Verbindung seiner sexuellen Triebhaftigkeit maßgeblich in seinen Entscheidungs-/Handlungsprozessen beeinflusst ist. Das heißt, die meisten Handlungen / Entscheidungen eines Menschen stehen in Relation zu seinen emotionalen Bildungsprozessen und seiner in der Entscheidungsphase aktuellen Lebenszustand/-stimmung. Da sich die meisten Menschen unabhängig ihrer Intelligenz, Machtfülle, gesellschaftlichen Status, etc. dieser Zusammenhänge nicht bewusst sind, sie wurden ja in ihrer schulischen Bildungsphase nicht annähernd darin gebildet, haben sie auch keine Möglichkeit bei Entscheidungen eigene Entscheidungsabhängigkeiten bewusst wahrzunehmen. Dies kann all zu oft zu nachhaltig negativen Entscheidungen führe, die ohne vom Entscheidungsträger beabsichtigt nachhaltigen Schaden und Leid bspw. in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Soziales, Politik, Freundeskreis, Familie, Partnerschaft, Eigenleben, etc. hinterlassen kann.



Beispiel - übertragbar auf viele zwischenmenschliche Sichtweisen:

22.04.2010 im ZDF "Geht der Verrat an unseren Kindern weiter? (Maybrit Illner) Gäste waren u. a. der Hamburger Weihbischof Hans-Joachen Jaschke und der Pädagoge Bernhard Bueb. 

Herr Bischof Jaschke sinngemäß: "Wir waren in der Vergangenheit im Hinblick auf Menschen mit pädophilen Neigungen 
zu unwissend." Herr Bueb war in den 70er Jahren für kurze Zeit selbst Lehrer an der Odenwaldschule, aus welcher sexuelle Missbrauchsfälle an Kinder bekannt wurde. Sinngemäß seine Aussage: "Als an der Schule Missbrauchsfälle bekannt wurden schwieg ich, was ich mir noch heute vorwerfe." - "Vielleicht ist heute erst die Zeit reif dafür, die komplexe Problematik der Pädophile in der Öffentlichkeit zu verarbeiten.

Jüngeren Datums: Kardinal Marx "Homosexuelle sind gescheiterte Menschen". ?? Laut Wissenschaft vermutet man, dass ca. 10% der Menschen homosexuell veranlagt sind. Warum sind Homosexuelle dann gescheiterte Menschen?   Wieder einfach nur Unwissenheit?

Die Aussagen sind eigentlich schon sehr tiefgründig in Bezug auf menschliche Verhaltensweisen unabhängig der Intelligenz und sind übertragbar auf alle zwischenmenschlichen Konstellationen.

Fakt: "Der Wille eines Menschen zum friedlichen Miteinander sagt nichts aus über seine Friedensfähigkeit".  Siehe die Reaktion der Angegriffenen: Der Lesben- und Schwulenverband nannte die Aussagen "beleidigend und herabwürdigend". Kardinal Marx war sich scheinbar nicht bewusst, dass er mit einer solchen Aussage Unfrieden schafft.



Kombiniert man diese Erkenntnisse zwischenmenschlicher Verhaltensweisen, erkennt man schnell, welche destruktive gesellschaftliche Entwicklungen lauern. Werden sogenannten Alphatieren - denen es meist selbst an ganzheitlicher Bildung fehlt - ohne ganzheitliche Korrektive zu viel Macht gewährt, kann es bspw. relativ schnell zu Entscheidungen kommen (sich u. U. auch global auswirkend > siehe obiges Satirebeispiel, welche große gesellschaftliche, moralische, wirtschaftliche, ökologische, etc. Schäden hinterlassen.

Hier schließt sich der Kreis 
Trotz fortwährendem technischen Fortschritt und anhaltendem Wirtschaftswachstum erklärt sich hierdurch die Erkenntnis von Dr. Arnold Toynbee im Hinblick auf seine Aussage, dass sich die Gesellschaft moralisch nicht weiterentwickelt hat und somit mit den voraussichtlichen Folgen rechnen kann. Siehe hierzu den Status quo unserer Bildungssysteme





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